Revolution im Lasergravur-Bereich: So gelingen präzise Metallmarkierungen mit dem OMTech Lasermarkierpulver

OMTech Laser
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22.Februar.2024

Besitzen Sie einen CO2-Lasergravurmaschine, können Sie dami Leder und Holz gravieren oder schneiden, aber Metalle lassen sich nicht direkt markieren. Das liegt daran, dass das CO2-Laserlicht größtenteils von Metall reflektiert wird. Schlimmer noch, die von Metallflächen reflektierten Laser können die Laserkopfoptik und Schutzabdeckungen beschädigen. Um den Anwendungsbereich der Graviermaschinen zu erweitern, entwickelte OMTech ein Lasermarkierpulver, das auf Metalloberflächen eine schwarze Markierung hinterlässt. Eine gleichmäßige Schicht, die gerade dick genug ist, um die Metallfarbe abzudecken, wird aufgetragen und nach dem Trocknen kann die Metalloberfläche mit dem CO2-Laser graviert werden, wobei eine schwarze Markierung entsteht.

Wie verwendet man das Lasermarkierpulver?

Benutzer müssen nur 99%igen Industriealkohol in die Flasche bis zur Markierung hinzufügen und gut schütteln (oder umrühren). Das Produkt muss nicht auf einmal verwendet werden; vor dem erneuten Gebrauch sollte der Deckel fest zugedreht werden, um die Verdunstung von Alkohol zu verhindern, und das Produkt sollte kühl und trocken gelagert werden. Setzen sich die Inhaltsstoffe nach längerem Stehen ab, da Pulver und Alkohol sich nicht vermischen, genügt es, die Mischung vor der Verwendung neu aufzurühren. Mit der mitgelieferten Bürste wird die Mischung auf die zu gravierende Metalloberfläche aufgetragen. Nach einer Wartezeit von 3 bis 5 Minuten kann die Gravur beginnen, die anschließend einfach mit Wasser gereinigt wird.

Es ist zu beachten, dass, sollte kein hochkonzentrierter Alkohol zur Verfügung stehen, andere flüchtige organische Lösungsmittel als Ersatz dienen können, aber auf keinen Fall Wasser. Wenn der Alkohol verdunstet und nur Pulver übrigbleibt, kann erneut Alkohol in gleichem Maß hinzugefügt und die Mischung durch Schütteln oder Rühren wieder gebrauchsfertig gemacht werden.

Farbentwicklung des Lasermarkierpulvers

Das Lasermarkierpulver ist nicht schwarz, sondern wird erst unter der Einwirkung eines CO2-Lasers mit mindestens 25 Watt Leistung und einer Wellenlänge von 10,6 µm auf Metalloberflächen schwarz. Die spezielle Zusammensetzung der Rohstoffe sorgt dafür, dass das Pulver die Laserenergie in Wärme umwandelt. Durch oxidative Reduktionsreaktionen zwischen dem Farbpulver und der Metalloberfläche ändert sich der Oxidationszustand des Pulvers, färbt sich und haftet dauerhaft am Metall.

Einflussfaktoren auf die Gravurqualität

Schichtdicke

Meistens beeinflusst die Dicke Ihres Auftrags die Gravurqualität. Ist der Auftrag zu dick, geht Laserenergie verloren, bevor sie das Metall erreicht, was zu Qualitätsschwankungen des Bildes führen kann. Ein optimaler Auftrag verdeckt gerade so die Metallfarbe darunter. Bei zu dicker Anwendung kann etwas Alkohol hinzugefügt werden, um die richtige Konsistenz zu erreichen. Wird das Spray genutzt, sollte aus etwa 20 cm Entfernung gleichmäßig gesprüht werden.

Gravurparameter

Die Auswahl der richtigen Gravurparameter ist entscheidend für die Qualität. Es wird empfohlen, einen Lasergravierer mit mindestens 25 Watt zu verwenden. Eine zu niedrige Leistung kann dazu führen, dass keine Farbveränderung entsteht. Des Weiteren sind geeignete Geschwindigkeits- und Leistungseinstellungen wichtig. OMTech hat Parameter für drei Metallarten als Referenz simuliert.

Als Beispiel: Bei einem 60-Watt-Laser kann ein langsamerer Geschwindigkeit und höhere Leistung zwar gute Gravurergebnisse erzeugen, aber ein starker Laserstrahl kann bei dünnen Materialien zu Verformungen führen. Ideale Parameter liegen im mittleren Bereich, wie eine Geschwindigkeit von 100 bis 300 mm/s und eine Leistungseinstellung von 40% bis 80%. Die genauen Parameter sollten je nach Maschine und tatsächlicher Leistungsausgabe angepasst werden. Bei Unsicherheit über die Wahl der geeigneten Einstellungen sollte vorab auf einem gleichen Metallmaterial ein Test durchgeführt werden. Auch die Wahl des richtigen Zeilenabstands oder Gravurpixels ist von großer Bedeutung. Dieser Parameter entscheidet, ob das Bild klar und deutlich ist. Bei einer festen Geschwindigkeit von 150 mm/s und einer Leistung von 50% (bei einem 60-Watt-Gerät) waren die Resultate mit einem Zeilenabstand von 0,2 mm, 0,1 mm und 0,05 mm deutlich unterschiedlich, wobei 0,05 mm die beste Bildqualität lieferte. Natürlich sollten Sie den Zeilenabstand je nach Größe des zu gravierenden Bildes auswählen. Ist das Bild jedoch groß und der Zeilenabstand sehr klein, kann die Gravur länger dauern.

Die Einstellungen im LightBurn-Software sind nachstehend abgebildet:

Fazit

Zusammenfassend, um eine hochwertige Gravur zu erhalten, sollte das Pulver- und Alkoholgemisch gleichmäßig vermischt und entweder gleichmäßig gesprüht oder aufgetragen werden. Die Wahl der richtigen Gravurparameter ist entscheidend. Vor der eigentlichen Gravur sollte immer ein Test auf dem entsprechenden Metall durchgeführt werden, um bei Bedarf die Einstellungen für eine optimale Bildqualität anzupassen.